Bookacamp News


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Widerrufsformular für Verbraucher*innen 19.05.2026

Für Veranstalter, Endkund*innen

Mit dem Gesetz § 356a BGB, das Mitte Juni 2026 in Deutschland in Kraft tritt, werden Anbieter von Verträgen im Fernabsatz und außerhalb von Geschäftsräumen verpflichtet, den Widerruf genauso einfach zugänglich zu gestalten, wie den Abschluss des Vertrages selbst. Bisher hieß das für viele Anbieter: irgendwo im Impressum eine E-Mail-Adresse verlinken, im Posteingang nach Widerrufen suchen, jeden Eingang händisch quittieren. Mit der neuen Funktion Widerruf bei Bookacamp bekommst du stattdessen ein fertiges, mandantenfähiges Formular, das sich mit einem einzigen Link auf deiner Website einbinden lässt.

Wie der Verbraucher den Widerruf erklärt

Wenn du das Formular in deinem Account aktivierst, erscheint im Integrations-Menü deines Backoffice ein öffentlicher Link, den du im Footer, im Impressum oder auf einer dedizierten Widerrufsseite einbettest. Verbraucher*innen, die dort ankommen, sehen einen kurzen Erklärungstext, drei Pflichtfelder — vollständiger Name, E-Mail-Adresse und eine Vorgangsnummer — und ein optionales Feld für den Widerrufsgrund. Mehr ist nicht zu tun.

Vorgangsnummer? Heißt: alles, was den Vertrag identifiziert

Bewusst sprechen wir nicht von „Buchungsnummer", denn der Widerruf kann sich auf ganz unterschiedliche Vorgänge beziehen: Buchungsnummern aus dem klassischen Camp-Geschäft, Gruppennummern bei Klassenfahrten, Kundennummern, Versicherungsnummern, die Identifikation eines Shop-Einkaufs, Voucher-Codes oder jede andere Referenz, mit der du intern den Vorgang wiederfindest. Das Formular akzeptiert den Freitext genau so, wie ihn der Verbraucher angibt — du ordnest später zu.

Sofortige Eingangsbestätigung, audit-fähig protokolliert

Sobald das Formular abgeschickt wird, schickt Bookacamp eine Eingangsbestätigung an die im Formular angegebene E-Mail und an deine Konto-E-Mail. Die Bestätigungsmail enthält alle Angaben des Verbrauchers im Klartext, sodass beide Seiten dieselbe Sicht auf den Vorgang haben. Parallel landet der Widerruf als Transaktion in deinem System — mit dem eigenen Typ legal-withdrawal, damit er sich später sauber filtern und auswerten lässt.

Druckbare Zusammenfassung für die Verbraucher

Nach dem Absenden bekommt der Verbraucher direkt eine Zusammenfassung aller eingegebenen Daten zu sehen — mit einem Button zum Ausdrucken. Wer möchte, hat damit auch ohne weitere E-Mail einen Nachweis für seine eigenen Unterlagen.

In den Account-Einstellungen aktiviert, im Integrationsmenü verlinkt

Die Funktion findest du unter Allgemeine Kontoeinstellungen > Rechtliches. Ein Schalter genügt, um das Widerrufsformular scharfzuschalten; optional hinterlegst du dort einen eigenen Einleitungstext in Deutsch und Englisch. Sobald aktiv, taucht im Integration-Menü oben rechts ein neuer Eintrag auf, der direkt zur öffentlichen Seite führt — fertig zum Verlinken oder Vorzeigen im Browser.

Was wir bewusst nicht tun

Bookacamp storniert oder verarbeitet keine Widerrufe automatisch. Die rechtliche Würdigung jedes einzelnen Widerrufs — Fristprüfung, anwendbares Regime (Fernabsatz nach §§ 312g, 355 BGB, § 356a BGB oder Pauschalreiserecht nach § 651h BGB), Folgeschritte wie Rückabwicklung, Storno-Rechnung oder Voucher — bleibt bei dir. Wir nehmen dir nur den niedrigschwelligen Eingangskanal und die saubere Dokumentation ab. Ebenso können wir nicht beurteilen, ob für deine konkrete Geschäftstätigkeit ein Widerrufsrecht überhaupt einschlägig ist; das ist im Zweifel eine Frage für deinen Anwalt.

Die Funktion ist sofort verfügbar und für alle Bookacamp-Accounts kostenlos.

Autor: Mathias Methner

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